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Wuppertaler Demokratieforschung im Bundespräsidialamt

 

 

Prof. Lietzmann bei Bundespräsident Steinmeier

Bundespräsident Steinmeier hat den Wuppertaler Politikwissenschaftler Prof. Hans J. Lietzmann zu einem persönlichen Ideenaustausch in das Präsidialamt und Schloss Bellevue in Berlin eingeladen. Der Bundespräsident zeigte sich interessiert an den Forschungen des „Instituts für Demokratie- und Partizipationsforschung“ [i:DPF] der Bergischen Universität zu neuen Demokratieformen. Auch das Bundespräsidialamt ist auf der Suche nach kreativen Möglichkeiten, bislang eher unbeteiligte Bürgerinnen und Bürger in das politische Gespräch und in die politische Verantwortung einzubeziehen. So gehört es zu den zentralen Vorhaben des amtierenden Bundespräsidenten den politischen Austausch besonders mit denjenigen Menschen in unserer Gesellschaft zu suchen, die ansonsten kaum den Kontakt miteinander und der demokratischen Gemeinschaft finden. Die Demokratie- und Beteiligungsmodelle der Wuppertaler Forschungsteams zeigten sich hier als wegweisend.

„Es stellte sich als gemeinsames Ziel heraus, verstehen zu wollen, was in unseren vielfältigen Gesellschaften und politischen Gegenwarten wirklich vor sich geht“, sagte Prof. Lietzmann nach dem Gedankenaustausch. „Und auch, in welcher Weise und wo sich mögliche Spaltungen entwickeln. Hier geht es darum, neue Formen des politischen Miteinanders zu entwickeln, die aus den gegeneinander abgeschlossenen Diskussionsräumen hinausführen.“

Es gehört auch zum Selbstverständnis der Politikwissenschaft und des i:DPF der Bergischen Universität, Fragen nach der Legitimität der gegenwärtigen politischen Institutionen zu stellen und mögliche Wege zur Demokratisierung und Teilhabe an politischen Entscheidungen aufzuzeigen.

Der gegenseitige Austausch soll fortgeführt werden.